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4.700mal Herzblut und Handarbeit10.08.2018

Die Rekordkabine aus dem Hause Tischer ist eine TRAIL 220 auf dem Weg nach IslandUsus bei Tischer: Peter Tischer oder ein führender Mitarbeiter übergeben fertige Wohnkabinen persönlich und es gibt eine ausführliche Einweisung. Bei der 4.700sten, die die Fertigung in Kreuzwertheim verließ, war dies nicht möglich. Zu weit wäre der Weg nach Island gewesen, wo sie bald der Tischer-Händler und daraufhin ihr neuer Besitzer in Empfang nimmt. Für die Verladung wirft der Lkw mit 45 Fuß einen breiten Schatten vor das Tischer-Gelände. Neben der Rekordkabine TRAIL 220 finden auch eine TRAIL 230 und eine TRAIL 275S Platz im Transport-Riesen. Also schon angemessen für einen solchen Rekord, findet Kabinenveteran Tischer. Zu feiern gibt es 2018 aber nicht nur den rekordträchtigen Export nach Island.
 
45 Jahre Kabinenbau mit Manufakturgedanke

1973, zwei Campingfans, ein Wunsch: flexibleres Reisen. „Als mein Vater und ich vor nunmehr 45 Jahren Absetzkabinen für Pick-ups auf den deutschen Markt eingeführt haben, hatten wir keine solchen Absatzzahlen im Kopf. Heute sind es rund 200 Kabinen im Jahr – wir dachten wir bedienen eine kleine Nische“, erinnert sich Peter Tischer. Objektiv betrachtet sind Absetzkabinen auch eine Nische geblieben. Doch die Nachfrage entwickelt sich dynamisch und in einem insgesamt stark wachsenden Caravaning-Markt. Die „Tischer-Fangemeinde“ bekommt immer mehr Mitglieder. Zuletzt purzelten deshalb zweimal die Rekorde bei den Teilnehmerzahlen am jährlichen Tischer-Treffen. Rund 270 Gäste waren es 2018. Man kennt sich, man schätzt sich. Vor allem schätzen die Kunden die absolute Identifikation des Tischer-Teams mit jeder einzelnen Kabine. „Deshalb fertigen wir immer noch zu großen Teilen von Hand – sowohl beim Kabinenaufbau als auch bei der Möbelfertigung“, macht Peter Tischer deutlich. Ein Fließband oder einen Industrieroboter sucht der interessierte Besucher in Kreuzwertheim deshalb vergeblich. Was die Nachfrage anginge, könnte er die Stückzahl auch erhöhen, erklärt Peter Tischer. Darunter würde aber die Qualität leiden und ihr sei alles andere untergeordnet. Es gehe um eine werthaltige Verbindung aus traditioneller Handwerkskunst und modernem Wohnerlebnis für unterwegs.

45-Fuß-Großraumverpackung für drei Absetzkabinen

Ein Lkw in dieser Größe ist vor dem Tischer-Gelände eine Rarität. 45 Fuß fasst sein Laderaum. Damit sich diese Größe auszahlt, reist die Rekordkabine TRAIL 220 nicht alleine: Mit an Bord des Frachters nach Island gehen auch eine TRAIL 230 und eine TRAIL 275S. Die TRAIL-Varianten machen heute rund zwei Drittel der Gesamtproduktion bei Tischer aus. Ihr Erkennungszeichen: die abgerundete Gestaltung des Alkovens. Sie gibt der TRAIL ein modernes Design und eine windschnittige Form. Mit dieser Verbindung aus Aerodynamik und Optik hatte Tischer 1990 neue Maßstäbe gesetzt. Eine edle Anmutung, die im Falle der Rekordkabine vor dem Panorama von Geysiren, Wasserfällen und Nordlichtern sicher noch an Wirkung gewinnen wird. Der Händler in Kópavogur nahe Reykjavik freut sich jedenfalls schon auf seine neuen Schätze für die Ausstellungsfläche. Währenddessen arbeitet Tischer bereits an den nächsten Rekorden – natürlich mit Hand und Herzblut.  

Weitere Infos auf www.tischer-pickup.com.

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